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Rekord eingestellt! – Priebe erfolgreich beim Cup der Privat

Berichte der Presseagentur Priebe (pap) zu absolvierten Spielen, mit öffentlicher Diskussion.

Rekord eingestellt! – Priebe erfolgreich beim Cup der Privat

Beitragvon Paul » 21. Apr 2011, 18:04

Rekord eingestellt! – Priebe erfolgreich beim Cup der Privaten 2011

Am Samstag Abend bei der Siegerehrung im bekannten berliner Nachtclub Felix waren sie dann doch alle wieder glücklich und über die Maßen zufrieden, und das konnten sie auch sein, die Spieler der DifVgg Priebe 04, die in diesem Jahr zum zweiten bzw. (teilweise) zum dritten Mal an der „Europameisterschaft der Universitäten“, dem Cup der Privaten teilgenommen hatten. Am Ende schied man nach überragender Vorrunde unglücklich im Viertelfinale gegen den Sieger des Cups vom Jahre 2009 aus.

Auch wenn wegen der knappen Niederlage in der Schlussminute gegen einen von allen Priebanten als durchaus schlagbar eingestuften Gegner direkt nach dem Spiel die Trauer überwog, hatte man schon zu diesem Zeitpunkt die Leistung des Vorjahres, als man noch in der Gruppenphase ausgeschieden war und dann als Genugtuung wenigstens den Losers-Cup gewonnen hatte, deutlich übertroffen. Mit dem knappen Ausscheiden im Viertelfinale hatte man zudem auch den Erfolg vom Jahre 2009, als man noch unter anderem Namen ebenfalls das Viertelfinale erreichte, zumindest eingestellt.

In dem Hallenturnier, an dem 52 Mannschaften teilnahmen, wurde zunächst am Freitag in 8 Gruppen mit je 6 bzw. 7 Teams eine Vorrunde gespielt und dann am Samstag eine weitere Zwischenrunde mit 3 bzw. 4 Teams pro Gruppe. Danach ging es mit dem Achtelfinale weiter. Für die Teams, die bereits in der Vorrunde ausgeschieden sind, gab es einen „Lucky-Losers-Cup“ im gleichen Spielmodus. Jedes Team konnte mit bis zu 10 Mann antreten, wobei tatsächlich 5 gegen 5 gespielt wurde. Für die DifVgg Priebe 04 traten Daniel Kutz (TW), Christian Krzemionek, Richard Seiffert, NIELSON DOS SANTOS (C), Matthias Schick, Benedikt Loosch, Paul Seiffert, Max Ficht, Johan Von der Aue und Florian Streckenbach an.

Die DifVgg erwischte eine mittelmäßige Gruppe. Gleich im ersten Spiel musste man aber gegen den Gruppenfavoriten Valencia ran. Doch anstelle der „Spanier“, die in Wirklichkeit berliner ERASMUS-Studenten waren, dominierte Priebe das Geschehen und führte bis eine Minute (!) vor Schluss mit 2:0 dank zweier wirklich sehenswerter Treffer von Topstürmer Bene (eins davon nach schöner Banden-Vorarbeit von Richie sogar per Flugkopfball – SENSATIONELL!!!). Dann kassierte man jedoch den Anschlusstreffer und quasi direkt nach dem Anstoß in der letzten Sekunde (!) den Ausgleich. Natürlich enttäuscht und auch an das letzte Jahr erinnert, wollte Priebe schnell Wiedergutmachung leisten. Im zweiten Spiel besiegte man einen der Konkurrenten um das Weiterkommen, die BiTS Alumni, mit 2:0. Schon im dritten Spiel ging es gegen das drittbeste Team der Gruppe, die FHDW Hannover II, die im Gegensatz zu ihrer ersten Mannschaft die Gruppenphase überstand. Mit einer sehr starken Leistung fegte man diese aber mit 4:1 vom Platz. Nach diesem Spiel war klar, dass das Torverhältnis den entscheidenden Ausschlag beim Kampf um den Gruppensieg geben würde. Trotz zweier lockerer Siege (7:0 gegen München 2018 II und 11:0 gegen die MSH Boys aus Hamburg) gegen zwei unterirdisch schwache Mannschaften, bei denen unter anderem Markus mitspielte, reichte es nicht für den ersten Platz, da Valencia am Ende bei gleicher Punktzahl (13) eine um 7 Tore bessere Tordifferenz aufweisen konnte. Und so musste man feststellen: Den Gruppensieg hatte man im ersten Spiel verschenkt...

In der Zwischenrunde am Samstag, deren Gruppe aus einem Erstplatzierten, einem Zweitplatzierten und einem Drittplatzierten der Vorrundengruppen bestand, bekam man es gleich im ersten Spiel mit einem der Turnierfavoriten zu tun: O2 Eigenart. Dieses Team hatte den Cup schon zweimal gewonnen, stand letztes Jahr im Finale und erreicht jedes Jahr mindestens das Halbfinale (übrigens auch diesmal). Dank einer starken, kämpferischen Leistung erreichte man in einem hart umkämpften, aber dennoch durchgehend fairen Spiel ein 0:0. Sollte also wieder das Torverhältnis über den Gruppensige entscheiden, hatte Eigenart den dritten Gruppengegner doch locker mit 6:0 nach Hause geschickt? Das Spiel gegen die MDH Munich verlief jedoch ganz anders als Priebe sich das vorgestellt hatte. Statt einem lockeren Sieg, bei dem nur noch die Höhe ausgemacht werden sollte, erarbeitete man sich nach dem zwischenzeitlichen 1:1, wo das Spiel sogar zu kippen drohte, noch den verdienten 3:1-Sieg, der zum Weiterkommen reichte. Ein großes Aufatmen konnte man nach dem Spiel von allen Priebanten hören.

Man hatte also das Achtelfinale erreicht, das Minimalziel. Der Gegner hieß erneut Valencia. Das Spiel verlief jedoch genau gegenteilig wie in der Gruppenphase: Man geriet schnell mit 0:1 in Rückstand, und kämpfte zwar sehr, aber blieb erfolglos. Dann kassierte man das 0:2. Der Genickstoß! Die Priebanten auf der Bank ließen schon die Köpfe hängen und hatten sich mental schon auf das Ausscheiden eingestellt. Doch dann kam das, was niemand erwartet hatte bzw. überhaupt erwarten konnte: Der Auftritt des Florian Streckenbach! Unvorgesehen wechselte er sich eigenmächtig ein und fälschte erst einen Schuss von Richie entscheidend am gegnerischen Torwart vorbei ins Tor ab, bevor er nach Vorlage von Bene das Leder zum 2:2-Ausgleich über die Linie drückte. Die Spielzeit war um und es kam somit zum Siebenmeterschießen. Krzemy netzte als erster Priebant sicher ein und schon den ersten gegnerischen Elfmeter konnte Daniel abwehren. Die zweiten Schützen trafen auf beiden Seiten (Richie für uns). Den letzten „Siebener“ schoss Daniel selbst ein und wurde damit zum zweiten Matchwinner des Achtelfinales.

Im Viertelfinale lauerten mit den Berlin Classics echte Hallenspezialisten, die es sehr gut verstanden Freistöße herauszuholen. Auch wenn sicherlich viele Freistoßentscheidungen vertretbar erschienen, wurde die Spielweise des Gegners aufgrund einiger interessanter Falleinlagen vom mittlerweile angereisten Priebe-Fanclub als äußerst italienisch eingestuft, wurden doch durch die dauernden Pfiffe des Schiedsrichters gute Kontergelegenheiten zunichte gemacht, die ja gerade in der Halle schon mindestens halbe Tore darstellen. Dennoch entspricht es nicht der Wahrheit, das Ausscheiden nur auf den Schiri abzuwälzen! Priebe war am Ende einfach zu unaufmerksam und in der Offensive zu nachlässig im Umgang mit den Großchancen. Nach einem frühen 0:1-Rückstand (in Folge eines Freistoßes) drehte Priebe das Spiel schnell dank zweier Treffer von Topscorer Bene und wähnte sich eigentlich schon – wegen des Spielverlaufes auch durchaus verdientermaßen – sicher im Halbfinale. Doch erneut in den Schlussminuten ließ die Konzentration nach und anstatt hinten dicht zu machen, setzte man auf den dritten Treffer. Die Folge war der Ausgleich 2 Minuten vor Schluss und schließlich 30 Sekunden vor dem Ende der erneute Rückstand. Dies erwies sich als nicht mehr aufzuholen.

Im Nachhinein kann Priebe mit dem Resultat sehr zufrieden sein! Man hat es unter die besten 8 von 52 Mannschaften aus Deutschland und Europa geschafft und stand zudem noch mit einem Bein im Halbfinale. Aber gerade das wäre die Krönung für die engagierte und sehr gute Leistung der DifVgg Priebe 04 gewesen, weswegen man im nächsten Jahr ein neues Ziel ins Visier nehmen wird...
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Beitragvon Nielson » 22. Apr 2011, 00:07

Fotos und Videos dazu per Mail.
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Beitragvon Nielson » 22. Apr 2011, 00:15

aber erst montag abend...
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Beitragvon Johan » 25. Apr 2011, 21:00

fotooos!
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Beitragvon Nielson » 26. Apr 2011, 14:14

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