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Spiel gegen Perels United 3:1 (2:0)

Berichte der Presseagentur Priebe (pap) zu absolvierten Spielen, mit öffentlicher Diskussion.

Spiel gegen Perels United 3:1 (2:0)

Beitragvon Stephan » 20. Mai 2008, 12:55

Auf dem Weg in die zweite Liga hat die Difvgg Priebe 04 auch am 19. Spieltag nichts anbrennen lassen und gegen den Tabellenletzten die nächsten drei Punkte für den Aufstieg eingefahren. Dabei wurde ein neuer Vereinsrekord aufgestellt: 483 Minuten ohne Gegentor, damit wurde die Marke aus der Saison 05/06 um ganze 91 Minuten überboten.
Es war ein typisches Spiel für die letzten Wochen, das die Priebanten da ablieferten. Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut, wahrscheinlich einfach der Passivität der Gegner geschuldet. „Es ist halt verdammt schwierig gegen Teams, die hinten relativ massig stehen und wenig Bewegung im Spiel ist.“ stellte Stürmer Jan Kalmer fest, der nach einem Muskelfaserriss zum ersten Mal wieder über den Synthetikrasen lief. Tatsächlich tat sich Priebe schwer mit dem Spiel nach vorne, obwohl man die ganze Zeit über das Heft in der Hand hatte und spielbestimmend agierte. Doch wirklich gefährliche Torraumszenen kamen nicht zustande. Es bedurfte erst wieder einer der unzähligen Ecken, um zum Torerfolg zu kommen. Nach einer flachen, aber vor allem holprigen Hereingabe, stocherte Rimkus den Ball irgendwie an Anselm Bautsch weiter, der mit einem „Piesler“ den Ball durch das Gewirr der Abwehrspieler im Kasten unterbringen konnte. Die von Misserfolgen gebeutelten Perels, die bis dahin noch willensstark dagegen gehalten hatten, schienen durch den Rückstand moralisch angeknackst und ließen mehr und mehr Aktionen zu. Doch eine Vielzahl von Fernschüssen verpuffte wirkungslos am Perels-Keeper. Mehr Glück hatte dagegen Konrad Birgelen aus der Nahdistanz. Von der linken Spielseite dribbelte und wuselte sich das kleine, wendige Kopfballungeheuer mit dem Ball am Fuß quer durch den Strafraum und schloss von halb rechts mit rechts ins linke untere Eck ab und erwischte den Torwart so entgegen seiner Laufrichtung. Viel schöner hätte er es nur noch mit einem Überkreuzschuss vollbringen können. Nennenswerte Szenen gab es dann doch noch auf der Gegenseite: wie bei allen vier Chancen der Unitedten, bolzte die Abwehr die Kugel in Kontermanier nach vorne und die laufstarken Stürmer verfehlten in der einen Szene das Tor mit einem Drop-Kick-Lob nur um wenige Zentimeter, in der anderen musste sogar der Pfosten rettend einspringen.
In der zweiten Hälfte hatte trotz der priebischen Dominanz Perels zunächst seine beiden letzten Chancen im Spiel. Erneut überlief ein Stürmer die neu formierte Abwehr und tauchte mutterseelenallein vor Torhüter Konnemann auf. Doch der löste sich rechtzeitig von der Linie, und warf sich dem Flachschuss des Stürmers entgegen. Eine Glanztat, die er wenige Minuten später vergeblich auszuführen versuchte. Nach einem hohen Pass bei klarer Abseitsstellung war es um die Sauberkeit des Kastens geschehen, für Konnemann bestand keine Abwehrchance. Sein persönlicher Rekord ohne Gegentor liegt also nun bei 473 Minuten. Doch Priebe zeigte sich nur kurzzeitig geschockt. Fünf Minuten nach dem Gegentreffer war es Markmiller, der mit einer schönen Einzelaktion den alten Abstand wiederherstellte. Bei einem Einwurf an der Mittellinie schaltete Rimkus am schnellsten und warf den Ball Markmiller zu. Der ließ das Leder mit der Brust abtropfen, hob ihn über den heraneilenden Gegenspieler hinweg und wagte den direkten Abschluss aus gut 27 Metern. „Das ist eines der schönsten Tore, die ich je für Priebe geschossen habe.“ ließ der überglückliche Torschütze verlauten. „Ich habe meine ganze Kraft in diesen Schuss gelegt!“ Vermutlich trumpfte der Ball deshalb vorher noch einmal auf und wurde so als Aufsetzer für den Perelskeeper unhaltbar.
Perels machte nun zunehmend hinten auf, doch die Konter der Priebanten blieben zumeist schon im Ansatz stecken, da die Pässe zu ungenau in die Spitzen gespielt wurden. Beruhigenderweise ließ die Abwehr, aus der mal wieder besonders Erasmus Bautsch herausragte, aber keine weiteren Chancen zu. Überhaupt gebührt der Abwehr trotz des Gegentreffers ein Lob, nicht umsonst stehen mit 10 Gegentoren die wenigsten aller sechs Ligen zu buche. Zudem überbot man seinen gegentorlosen Rekord! „Daran hat die gesamte Defensive Anteil, Abwehrspieler wie Torwart. Und während sich die Medien um die Nichtnominierung von Timo kümmern, sollte Jogi doch mal einen Blick auf unseren Andreas werfen!“ plauderte der sonst so zurückhaltende Franz Seiffert am Spielfeldrand. Diese Worte fanden rege Unterstützung bei den sechs Auswechselspielern plus Paul, der mit Kamera und Reinhold-Messner-Bart das Spiel verfolgte.
Rechnerisch kann nur noch MTP Berlin den Aufstieg der Priebanten verhindern. Und zwar nur dann, wenn Priebe alle restlichen Spiele verliert und MTP alle Spiele mit einer unverhältnismäßigen Torerfolgsquote gewinnt. Ein mickriges Pünktchen reicht also zum sicheren Aufstieg und wenn das nicht klappen sollte, dann müsste es schon mit dem Teufel zu gehen. Oder mit Braunsdorf.
Zuletzt geändert von Stephan am 21. Mai 2008, 09:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Spiel gegen Perels United 3:1 (2:0)

Beitragvon Wanja » 20. Mai 2008, 13:57

„Ich habe meine ganze Kraft in diesen Schuss gelegt!“ Vermutlich trumpfte der Ball deshalb vorher noch einmal auf und wurde so als Aufsetzer für den Perelskeeper unhaltbar.


heißt das, stephan kann nicht weiter als 27 meter schießen ohne dass der ball auftrumpft?
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Beitragvon Stephan » 20. Mai 2008, 14:09

es handelt sich hierbei um ein humorvolles stilmittel. jeder weiß, dass ich damals bei den bundesjugendspielen den ball 1337,11 meter weit geschossen hab
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Beitragvon Wanja » 20. Mai 2008, 15:13

echt?
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Beitragvon Daniel » 20. Mai 2008, 15:30

das gegentor war nie im leben abseits.
der typ hat nach missglückter kopfballabwehr einen pass in den lauf gekriegt. und flach war er auch ;)
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Beitragvon Schick » 20. Mai 2008, 15:36

da wär ich mir nich so sicher daniel, denn wo step das sagt glaube ich es auch. hab mir im spiel darüber keinen kopp gemacht weils so schnell ging. aber anselm war letzter man und köpfte den gegner an. und der spielt zu dem freistehenden kumpel. ich bin nurnoch fast dran gewesen, weil er zum abschluss hin recht langsam wurde oder sogar stehen geblieben ist. wer soll denn das abseits aufgehoben haben? und wenn wieso war der dann nicht an dem mann?
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Beitragvon Stephan » 20. Mai 2008, 15:50

ich stand hinter der mittellinie (noch weiter weg als der schiri) und bin mir ziemlich sicher, ein abseits gesehen zu haben. was meinen denn die anderen abwehrspieler?

wäre doch schade durch eine fehlentscheidung einen so schönen rekord geklaut zu bekommen.
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Beitragvon Konrad » 20. Mai 2008, 18:01

ich meine, dass das nciht so wichtig ist, da wir in dem Spiel ein Gegentor verdient haben. Einmal hat Andreas gegen den Kleinen (Flo!) glentzend gehalten und dann noch die Latte. das geht schon in Ordnung mit dem Tor.
Ich möchte mich auch für die Vorarbeit von Michael bedanken, die im Spielbericht nicht erwähnt wurde und ohne die das Tor nicht erfolgt wäre, außerdem noch ein großes Dankeschön and Nilson dos Santon, meinen Mentor!
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Beitragvon Stephan » 20. Mai 2008, 18:42

wird für die statistik umgehend korrigiert, keiner wusste mehr, wer vorbereitet hatte.
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Beitragvon Erasmus » 20. Mai 2008, 22:38

v.a. konrad birgelene...
Ein Herz für Priebe!!!
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Beitragvon Konrad » 20. Mai 2008, 23:54

what the fuck is v. a.
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Beitragvon Stephan » 21. Mai 2008, 09:32

weiß auch nich was er meint^^
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Beitragvon Nielson » 22. Mai 2008, 00:34

ich auch nicht
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Beitragvon Schick » 22. Mai 2008, 09:49

ich weiß es
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Beitragvon Jan » 22. Mai 2008, 21:14

ganz toll schick...
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