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SS 05/06 ST 13: Priebe - ISV Akroum

Berichte der Presseagentur Priebe (pap) zu absolvierten Spielen, mit öffentlicher Diskussion.

SS 05/06 ST 13: Priebe - ISV Akroum

Beitragvon Daniel » 26. Sep 2007, 17:38

Torschützen:
Moppel,Andreas,Richi,Stephan(3)

In einem harten, aber fast durchweg fairen Spiel, hat die Diffusionsvereinigung bei unmenschlichen Temperaturen eine sensationelle Leistung gezeigt und sich durch einen Sieg über ISV Akroum drei wichtige Punkte im Titelrennen erkämpft.
Die Chancen auf ein erfolgreiches Abschneiden am heutigen Spieltag lagen vor dem Anpfiff jedoch beinahe bei null. Obwohl es bereits unter der Woche Absagen gehagelt hatte, jagte an diesem Morgen eine Hiobsbotschaft die nächste: Die Verletzung von Erasmus Bautsch beim gestrigen CK-Turnier stellte sich als schwerer heraus, als zunächst angenommen, Niels Steinke erschien trotz Zusage überhaupt nicht und die Seiffert-Entourage blieb ebenfalls spurlos verschwunden. Zu acht sah man sich also gezwungen den Spielern von Akroum entgegenzutreten. Doch das Glück sollte den Priebanten heute nicht nur einmal beiseite stehen. Kurz von Anpfiff erschienen nämlich Edelreservisten Karl Pauls und Florian Köppel, um zum ersten Mal überhaupt 90 Minuten am Stück durchzuspielen. Und gerade diese beiden leisteten zumindest durch ihre läuferische Leistung einen wichtigen Beitrag zum Erfolg der Mannschaft.
Die ersten 25 Minuten schien das taktische Konzept des Vorstands aufzugehen. „Mit acht Man hinten drinstehen, lange Bälle auf Köppel und Karl und bis zur Pause das 0:3 halten. Vielleicht kommen die Seifferts ja doch noch und machen in der zweiten Hälfte noch 5 Tore!“ stimmte Daniel Nemitz sein Team ein. Und tatsächlich, schon noch 10 Minuten führte Akroum mit 2:0, während die Diffusianer mehr oder minder konsequent den Ball aus der eigenen Hälfte droschen. Spielerisch also kein ansehnliches Spiel, was sich mit dem unverhofften Auftreten von Richard Seiffert ändern sollte. Den vor dem Spiel abgesetzten Notruf hatte dieser glücklicher Weise aufgefangen und sich mit Hilfe seines Privatchauffeurs noch nach Spandau kutschieren lassen. Die Diffusionsvereinigung also nach einer knappen halben Stunde endlich komplett und mit dieser Gewissheit auch in der Lage Umstellungen vorzunehmen. Köppel und Pauls wechselten ins Mittelfeld, Rüßmann und Markmiller besetzten die Positionen im Sturm. Diese Änderungen machten sich sofort bezahlt. Einen schnell ausgeführten Freistoß im Mittelfeld nutze der zur Außenlinie geeilte Rüßmann, um den Ball perfekt in den Rücken der Akroumverteidiger zu schlagen. Völlig ungedeckt schloss Markmiller mit einem Volleyschuss ins linke Eck ab. Leider blieb dies auch die einzige ansehnliche Möglichkeit der Priebanten in der ersten Hälfte.
Mit dem Seitenwechsel jedoch schien auch ein Wechsel der Spielverhältnisse einzutreten. Akroum fand die ganze zweite Hälfte nicht mehr ins Spiel zurück und verlegte sich zusehends auf Fernschüsse. Nur eine Großchance konnten sie sich noch herausspielen, als nach einem tödlichen Pass ein Akroumstürmer den Ball an Keeper Konnemann vorbeilegte. Der zurückeilende Erasmus Bautsch jedoch kratzte das Leder jedoch gerade noch so von der Linie. Auf der Gegenseite war es Martin Nemitz, der mit einer Bogenlampenflanke den völlig verdutzten Torwart überwinden konnte und so zum 2:2 Ausgleich traf. Akroum reagierte sichtlich geschockt, dass der komfortable Vorsprung so plötzlich dahingeschmolzen war. Immer mehr Nachlässigkeiten schlichen sich in ihr sonst gutes Aufbauspiel und diesen Unaufmerksamkeiten war wohl auch der folgende Handelfmeter geschuldet. Der zweite Strafstoss für die Priebanten seit Beginn der Saison also, doch nach dem vergebenen Elfmeter im Spiel gegen Hatze Kicker wiesen fast alle Spieler die Verantwortung von sich. Umso erfreulicher, dass Torwart Andreas Konnemann, sich mutig der Aufgabe stellte und prompt mit einem raketenartigen Linksschuss den Ball im Kasten unterbrachte. Das Spiel war gedreht und Akroum gab nun zusehends die Abwehrlinien auf. Tödliche Pässe in die Spitzen waren die logische Konsequenz und die Stürmer hatten keine Mühe selbige zum Torerfolg zu nutzen. Den Schlusspunkt jedoch setzte Richard Seiffert: Nach Abstimmungsproblemen zwischen Torwart und Verteidiger drückte er den Ball aus spitzem Winkel am Keeper vorbei ins lange Eck. 6:2 der Endstand, der jedoch nach Ansicht der Experten viel zu hoch ausgefallen ist. „Natürlich ist es gut fürs Torverhältnis, aber trotzdem wird das Ergebnis dem Spiel in der Höhe nicht ganz gerecht.“ gestand Max Ficht im Anschluss. „Ausserdem hatte Akroum zwar Auswechselspieler für zwei Mannschaften, doch mussten sie im Tor auf eine Notlösung zurückgreifen. Dass Spiele aufgrund des Fehlens des Stammtorhüters verloren gehen, das haben wir auch am eigenen Leib zur genüge erfahren.“
Doch ungeachtet dieses kleinen Makels ist die Leistung der Diffusionsvereinigung unumstritten, der Ratschlag eines Reporters, in Zukunft immer in Unterzahl und ohne Auswechselspieler zu beginnen, kann dabei jedoch nicht ernstgenommen werden.

Presse Agentur Priebe (pap)
Daniel
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