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Ferienrunde 06 ST 8: Priebe - Rotation Mauerpark

Berichte der Presseagentur Priebe (pap) zu absolvierten Spielen, mit öffentlicher Diskussion.

Ferienrunde 06 ST 8: Priebe - Rotation Mauerpark

Beitragvon Daniel » 27. Sep 2007, 15:05

Torschützen:
Philip

Die Diffusionsvereinigung musste heute einen Rückschlag hinnehmen, denn die seit sieben Spielen in der Ferienrunde anhaltende Siegesserie riss nach der 1:3 Pleite gegen Rotation Mauerpark ab. Die Niederlage machte die Probleme der Mannschaft deutlich: Sie kann die Ausfälle mancher Spieler nicht kompensieren. Topstürmer Rene Rimkus fehlte heute, entsprechend schwach fiel die Torbeute aus. „Rene ist nicht nur ein super Torjäger und Vorbereiter, er treibt die Mitspieler an, sodass deren Leistung optimiert wird“, erklärte der enttäuschte Paul Seiffert nach dem Spiel, im Hinblick auf die letzte Partie, wo er und Rimkus jeweils zweimal erfolgreich waren. Auch die Kreativität im Mittelfeld ließ besonders in der zweiten Halbzeit zu wünschen übrig, auch wenn die erste Hälfte teilweise schöne Spielzüge bot. Die Ausfälle von Franz Seiffert, Freddy Birgelen und des nach dem Spiel von Teilen der Mannschaft ersehnten Richard Seiffert machten sich bemerkbar. Nur Dorian Amon überzeugte im Mittelfeld mit kreativen Ideen, aber auch er konnte leicht angeschlagen nicht an die Leistung der letzten Spiele anknüpfen.
Trotz der vielen Ausfälle fanden sich heute 13 Priebanten und zwei Fans, die das Team von der Seitenlinie aus tatkräftig unterstützten, am Spielort zusammen. Das vom Teammanager P. Seiffert unter der Woche gelobte Gemeinschaftsgefühl des Teams in den letzten Partien verstärkte das Team, indem man sich vor dem Spiel im Kreis versammelte und die Vereinigung pries. Das neue Teammanagement (P. Seiffert und M. Nemitz) will das Team durch Gemeinschaft nach oben führen. Das selbst ausgegebene Motto lautet: „Erfolg ist nur gemeinsam möglich“. Im Spiel selbst kam Priebe gleich zu Beginn zu guten Gelegenheiten: P. Seiffert scheiterte nach einer Freistoßflanke von Dorian Amon mit dem Knie am Keeper und der Latte, die den Ball gemeinsam klärten. Priebes offensives Spiel brachte aber auch viele Kontergelegenheiten. Aus gleich der ersten davon entstand das 0:1. Die Abwehr attackierte den gegnerischen Stürmer zu zaghaft, sodass er alleine gegen den Torwart einschieben konnte. Nach zwei gegentorlosen Spielen von Priebe brach auch diese Serie. An Chancen mangelte es bei Priebes Stürmern nicht, doch die Auswertung war mangelhaft. Schöne Kombinationen oder technische Einzelleistungen brachten Priebe bis zum Strafraum, danach aber wurde zu ungenau oder zu überhastet abgeschlossen. P. Seiffert und Dorian Amon versuchten es mit Fernschüssen, daraus resultierende Eckbälle köpfte meist Erasmus Bautsch knapp am Tor vorbei. Die „zweite Torchance“ (Anselm Bautsch) brachte das 0:2. Es war eine Kopie des ersten Treffers. Kurz vor der Pause gelang dann endlich einmal ein Treffer für Priebe, jedoch aus einem Zufallsprodukt: Eine Flanke von Max Ficht klatsche der sonst fehlerlose Torwart des Gegners vor die Füße von Philipp Rüßmann, der dieses Geschenk dankend annahm. 1:2 also der Pausenstand.
In der zweiten Hälfte verflachte das Spiel zunehmend, denn beide Mannschaften erlahmten aufgrund des schwülen Wetters. Dass Priebe nicht lange nach Wiederanpfiff den dritten Gegentreffer kassierte, war vor allem der sich auflösenden Formation zu verdanken. Die Positionen waren überhaupt nicht mehr klar und bei den zum Glück für Priebe nur seltenen Kontern standen meist 5-6 Priebanten in der gegnerischen Hälfte. „Natürlich muss man bei so einem Rückstand mehr nach vorne tun, aber es können einfach nicht auch noch die Mittelfeldspieler vorne stehen bleiben“, ärgerte sich Verteidiger Mathias Schick. Trotz dieser offensiven Aufstellung gelang kein Treffer, da man sich im Sturm auf den Füßen stand und wie Dorian Amon es passend beschrieb „mit dem Kopf durch die Wand wollte“. Wirklich zwingende Chancen resultierten aus dem Sturmlauf der zweiten Hälfte also nicht.
Am Ende konnte man mit der eigenen Leistung im Hinblick auf die erste Hälfte zufrieden sein. Anerkennung gab es auch vom sehr freundlich auftretenden Gegner: „Ihr seid zu gut für Liga 4!“ „Heute hat sich die Vermutung wieder einmal bestätigt, dass die Mannschaften in den höheren Ligen netter und fairer sind“, lobte Niels Steinke die Einstellung des Gegners. Für die Zukunft bleibt zu hoffen, dass Stürmerstar Rene Rimkus schnellstmöglich wieder zum Team stößt und die Mannschaft zum Erfolg zurückführt.

pap - Presseabteilung Priebe
Daniel
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