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Freundschaftsspiel gegen Internazionale C.F. (Rückspiel)

Berichte der Presseagentur Priebe (pap) zu absolvierten Spielen, mit öffentlicher Diskussion.

Freundschaftsspiel gegen Internazionale C.F. (Rückspiel)

Beitragvon Stephan » 14. Okt 2007, 11:15

Die Niederlage vom vergangenen Samstag hat ganz offenbar eine Trotzreaktion im gesamten Team der Diffusionsvereinigung hervorgerufen. Wie sonst lässt sich erklären, dass zum Anpfiff gleich 15 Priebanten dem vierten Offiziellen als Kadergröße gemeldet werden konnten. Das sich anschließende Spiel war hingegen weniger berauschend, auch wenn ein achtbarer 6 zu 4 Erfolg für Priebe 04 dabei heraussprang.

„Einen Arbeitssieg kann man das heute nennen.“ raunte Mittelfeldstratege und Neueinkauf Wanja Frank seinem Kollegen Dorian Amon nach dem Abpfiff zu. In der Tat spielten beide Mannschaften wenig gefällig und taten kaum etwas für das sonst so verwöhnte Auge der Zuschauer. Dennoch machte Priebe die gesamte Spielzeit über Druck und ließ sich nur durch Konter und Torwartfehler irritieren. So stand es bereits nach vier Minuten 1:0 . Nach einem „stehenden Doppelpass“ mit Richard Seiffert hatte Stephan Markmiller wenig kraftvoll ins linke Eck abgezogen, was den Keeper aber dennoch zu einem Hechtsprung und einer halbherzigen Parade zwang. Von der rechten Hand des Schlussmannes trudelte der Ball in Zeitlupe hinter die Linie. Ein glückliches Tor also, das aber nur eine kurze Führung bescheren sollte. Denn nur kurze Zeit später zappelte der Ball im Netz der Priebanten, ohne dass man eindeutig klären konnte, ob nun das Mittelfeld, die Abwehr oder der Aushilfstorwart Sebastian Herzberg dafür verantwortlich waren. Davon aber weitgehend unbeeindruckt spielte die Diffusionsvereinigung weiter nach vorne und machte das Spiel in der gegnerischen Hälfte. Nach einer zu kurz geratenen Flanke von Frank aus dem Halbfeld war es Jan Kalmer, der den Ball irgendwie im 16er mit einem wuchtigen Schuss am Torwart vorbei drosch. Wenig später was es auch Kalmer, der sich auf der rechten Seite durchgetankt hatte und den Ball flach in die Mitte spielte, wo der gerade erst eingewechselte Stürmerkollege und Gaststar Andreas Jaron eiskalt vollstreckte. Mit diesem 3:1 war ein Spielstand hergestellt, der dem gesamten Verlauf durchaus gerecht wurde. Doch es kam alles ganz anders: Mirko Lauff hatte sich abermals auf der rechten Seite durchgesetzt, den Ball präzise auf den ersten Pfosten und vor die Arme des Torhüters gespielt, doch der heraneilende Paul Seiffert spitzelte den Ball mit der rechten Hacke am Schlussmann vorbei ins Netz. Doch auf der Gegenseite bewies Alperens-Team die bereits im vergangenen Spiel gezeigte Kaltschnäuzigkeit und schenkte Priebe zwei Treffer ein, die wohl auf die Kappe der Keeper gehen. Überhaupt hatten die Ersatztorhüter von Priebe einen schlechten Tag erwischt. Kurz nach der Pause war es Paul Seiffert, als Ersatzmann für gefühlte 10, reale 35 Minuten im Kasten, der einen Grottenschuss des Gegners weder fangen, noch wegtreten wollte. Folgerichtig glich Alperens-Team aus. Zu dem Zeitpunkt ahnte aber noch niemand, dass dies die letzte Aktion der Neulinge sein sollte. Priebe stand defensiv wesentlich besser als in der ersten Hälfte und den Gegner schienen die Kräfte zu verlassen. Um das zu kompensieren behalf man sich mit vielen kleinen Fouls, die zu gefährlichen Freistößen aus dem Halbfeld führten. Eine davon erwischte erneut Kalmer und lenkte den Ball im Fallen in den Fünf-Meter-Raum, wo Markmiller nur abzustauben brauchte. Ein befreiendes Tor mit Signalwirkung, denn nun begann die bereits beschriebene Dominanzphase der Priebanten. 10 Minuten vor Schluss war es dann noch Martin Nemitz, der am schnellsten reagierte und so den Endstand erzielen konnte.

Priebe startet also mit einem Erfolgserlebnis in die neue Saison und kann nun zuversichtlich dem ersten Spiel entgegen blicken. Bereits gestern hatte sich der viel beschäftigte Stammkeeper Konnemann zum Saisonauftakt zurückgemeldet und auch in der Offensivabteilung läuft momentan alles rund. Für fünf der Sechs Tore darf sich diese nämlich verantwortlich zeichnen. Und dass zu Beginn einer Saison noch nicht die volle Bandbreite an fußballerischer Qualität abgerufen werden kann, ist völlig normal. Das treffende Schlusswort fand Richard Seiffert: „Einen Start wie die Feuerwehr hinlegen, das kann nur der FC Bayern.“

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