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Spieltag 2: Priebe - FC International 8:1

Berichte der Presseagentur Priebe (pap) zu absolvierten Spielen, mit öffentlicher Diskussion.

Spieltag 2: Priebe - FC International 8:1

Beitragvon Paul » 28. Jan 2007, 17:19

Sterne: 1. Dorian
2. Richard
3. Freddy

Glanzvolle Darbietung

Die Diffusionsvereinigung Priebe 04 hat heute auch das zweite Saisonspiel souverän gegen den FC International gewonnen. Mit 8:1 vernichtete man den Gegner in einem sehr emotional geführten Spiel, das ein überragender Schiedsrichter ebenfalls souverän leitete. Ein solch klares Ergebnis war vor dem Spiel noch sehr ungewiss, denn ohne fünf Stammspieler, darunter beinahe die komplette Defensive, wurden erst in letzter Sekunde noch ein paar Spieler für die Vereinigung gefunden. Die Abwehrrecken Anselm und Erasmus Bautsch wurden von Walter Seiffert und Philip gut vertreten; auch die Torwartposition, wo der verletzte Andreas Konnemann fehlte, brachte keine Probleme. Über das wiederholte Nichterscheinen von Topstürmer Rene Rimkus wurde offiziell geschwiegen, doch aus internen Kreisen war zu hören, dass der auch als „Diva“ bezeichnete Torjäger zur Zeit eher im Berliner Nachtleben auf sich aufmerksam macht, statt auf dem Spielfeld. Der Vorstand bestritt dies heftig: „Ihr macht aus Kleinigkeiten so ein Terrä, wieso lasst ihr den Jungen nicht einfach spielen?“ Das taten zumindest heute erstmal andere.
Das Spiel begann von beiden Seiten sehr nervös. Nach 15 Minuten zappelte der Ball zum ersten mal im Netz, allerdings im Netz der Priebanten. Nach einem Rückpass des eigenen Mitspielers donnerte der Gegner den gerechten indirekten Freistoß unter die Latte. Das Problem war nur: Kein anderer Spieler hatte den Ball berührt, was bei einem indirekten Freistoß der Fall sein muss. Der Schiri entschied also völlig zu Recht auf „Kein Tor!“. Auf der anderen Seite fiel dann der erste reguläre Treffer, als Dorian Amon aus 25m abzog und der Ball unter dem Torwart durch flog. Kurz danach erzielte Niels Steinke Treffer Nr.2: Einen schönen Seitenwechsel von Max Ficht nahm er herrlich an und schoss dann von weit links außen einfach auf das Tor. Paul Seiffert kam an den Ball nicht mehr ran, doch seine angedeutete Aktion verwirrte den Torwart, sodass der Ball ins Netz einschlug. Richard Seiffert köpfte dann nach einer gut getretenen Ecke von Max ein – 3:0. Der Mann des Tages erzielte dann noch ein absolutes Traumtor: Dorian schoss aus 30m genau in das linke Dreiangel. Dafür gibt es nur ein Wort: Weltklasse. Sowohl seine Leistung, als auch seine Schusstechnik heute erinnerten stark an Schweinsteiger gegen Portugal. Ein gerechtfertigter Elfmeter für den Gegner führte zum Anschlusstreffer. Mit einer 4:1 Führung ging man also in die Pause.
Als Freddy Birgelen nach einem satten Linksschuss mit viel Effet zum 5:1 traf, war die Kiste gegessen. Jetzt schossen sich die Priebanten Treffer für das Selbstvertrauen. Erst traf P. Seiffert nach einem Gewirr im Strafraum und schrie sich den Frust von der Seele. Dann setzte sich Matze Lehna gegen seinen Gegenspieler durch und schoss den Ball hart und platziert Pfosten rein. Und schließlich schob Martin Nemitz eiskalt ein, nachdem R. Seiffert einen Pass von außen mit der Hacke gestreichelt hatte, sodass er zu Nemitz kam. Für „Moppel“ war der Treffer besonders wichtig, denn er hatte mehr als 1000 Minuten (11 Spiele) auf diesen Treffer warten müssen. Kurz vor Ende der Partie wollte P. Seiffert dann noch seinen zweiten anerkannten Treffer, denn er hatte kurz nach der Halbzeit einen regulären Treffer erzielt, den ihm der Schiri aberkannt hatte. Sein Schuss aus 25m prallte aber von der Unterkante der Latte wieder zurück auf das Spielfeld, von wo ihn Nemitz nicht ins freie Tor schießen konnte. Es blieb also beim 8:1 Endstand.
„Ohne Zweifel kann man mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein, doch die Probleme, die wir am Anfang diese Spiels hatten, müssen wir in Zukunft vermeiden“ beschrieb Freddy Birgelen die ersten 15 Minuten des Spiels. Jürgen Klopp sagte passend zum Spiel: „Es macht einfach Spaß ihnen zuzuschauen, es sei denn man ist der Gegner.“ Die Priebanten aber blieben auf dem Teppich, wie P. Seiffert erklärte: „Wir werden jetzt sicherlich nicht den Spielbetrieb einstellen, nur weil wir die ersten zwei Spiele gewonnen haben. Wir schauen von Spiel zu Spiel und dann werden wir sehen, wo wir am Ende stehen.“ Auf die Frage, ob das ein Aufstiegsplatz sein wird, lachte er nur: „Schaun mer mal.“ Das werden wir...
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